Away from Stress – Auszeit in den Highlands

Auf den Spuren von Nessi...

Entspannung tut bekanntlich gut. Auch dem Blutzucker. Besonders dem Blutzucker. Die letzen Wochen waren turbulent. Ich war (bin) gestresst, die Werte beschissen. Den Reset-Knopf habe ich übrigens immer noch nicht gefunden. Mein Blutzucker reagiert auf Stress leider extrem empfindlich und die kleinste Aufregung lässt ihn gnadenlos in die Höhe schießen. Deshalb habe ich mich für ein paar Tage OFF entschieden. Die waren nötig. Weg von Terminen und Arbeit und hinein in die Highlands.
Spontan habe ich ein paar Tage in Schottland verbracht. Mir Edinburgh angeschaut (wunder wunder wunderschöne Stadt) und einen 3 Tage Trip in die Highlands gebucht. Die Route habe ich zwar nicht mehr im Kopf, dafür aber jeden Menge Eindrücke und Erinnerungen.
Den Highland Trip habe ich übrigens bei Rabbies gebucht. Kann ich wirklich jedem ans Herz legen. Authentisch und nicht wie die typischen Touri-Touren. An den schottischen Akzent muss man sich allerdings erstmals gewöhnen. Egal ob man nun englisch sprechen und verstehen kann oder nicht. Schottisch ist eben schottisch. Wird dann noch scottish gaelic geprochen, fühlt man sich ein wenig wie bei den Elben in Mittelerde.
Ich muss sagen, die Highlands haben es mir glatt ein wenig angetan. Eine traumhafte Landschaft die eine wahnsinnige Ruhe ausstrahlt. Ruhe kehrte auch extrem schnell bei meinem Blutzucker ein. Als wenn ein Schalter umgelegt wurde. Von einem Tag auf den anderen top Werte. Aber kaum wieder zu Haus und zurück im Alltag….ihr könnt es euch denken: Return of Stress, return of Chaos. Was sagt uns das? Ich muss wieder in die Highlands. Oder zumindest öfter mal entspannen und den Stress auch Stress sein lassen. Schottland hat mich mit Sicherheit nicht das letzte Mal gesehen.
So, und weil es so schön und entspannend war, gibt’s noch ein paar Bilder. Ok, ein paar mehr.

Achtung! Enthalten weder Blutzuckerwerte noch leere Nutella Gläser.
Einfach nur entspannte Erinnerungen.

Neist Point

Fairy Glen – Isle of Skye

Portree

Neist Point – Isle of Skye

Irgendwo in den Highlands

Eilean Donan Castle

..

Ruhe…

Neist Point

Woll-Tier…

Warten auf Nessi…

 

Zurück auf ICT für die Diabetes Charity Gala

Motor Fehler auf der Autobahn

…aber nicht ganz freiwillig. Naja, wenn man Kleid trägt, dann ist die Sache mit der Pumpe nicht immer so ganz einfach, denn für gewöhnlich besitzen Kleider ja nicht immer ein Überangebot an Taschen, in denen man die Insulinpumpe verstauen könnte.
Das Problem hatte sich aber für mich von ganz allein erledigt.Auf dem Weg nach Berlin zur Diabetes Charity Gala von DiabetesDE habe ich im Auto fix meine Ampulle wechseln wollen. Alles wie gewohnt und ohne Probleme. Geht ja mittlerweile fast wie im Schlaf. Als ich allerdings dann den Schlauch füllen wollte, kam die Meldung „Motor Fehler“. Harrrrr.Bitte nicht jetzt! Also alles noch mal von vorn, Ampulle raus, Batteriewechsel, Gewindestange zurück, füllen… „MOTOR FEHLER“. Mist! Der Anruf bei der Medtronic Hotline brachte auch keine erfreulichen Nachrichten, denn die Meldung „Motor Fehler“ scheint offenbar das Pumpen K.o. zu bedeuten. Austausch der Pumpe sollte am nächsten Tag stattfinden.
Ok, ich also irgendwo auf der Autobahn zwischen Hamburg und Berlin, Pumpe tot und zu allem Überfluss auch noch meinen Notfall Pen zu Haus vergessen. Bravo, das versprach ja ein aufregender Abend und eine lustige Nacht zu werden. Zum Glück hatte ich noch Daily Dose dabei, damit ich zumindest erstmal meine kurz zuvor gefutterten BEs abdecken konnte.

Ein Anruf bei Basti in Berlin versprach Erleichterung. Er konnte mir mit Insulin (Humalog anstatt Novo Rapid, aber das war Wurscht) und einem Pen bis zum nächsten Tag aushelfen. Kurz hatte ich überlegt, mir noch ein Langzeitinsulin zu organisieren (Basti hatte nur Lantus, das hätte bis zum nächsten Morgen nicht viel Sinn gemacht), aber ich entschied mich für die Engmaschig-messen-und-korrigieren-Methode. Das klappte auch wunderbar. Bis auf den Nüchternwert am nächsten Morgen. Bei meiner letzten Messung um 4:30 Uhr in der Früh lag ich bei 140mg/dl, um 8:00 Uhr dann allerdings schon bei 360mg/dl. Ha, da sieht man mal was in den frühen Morgenstunden im Körper so abgeht.

“Penner” for a day – Basti als edler Insulin und Pen Spender ;-)

Gegen Mittag wurde dann auch schon die neue Pumpe geliefert, und ich war froh, dass ich mich wieder verkabeln konnte. Die Zeit ohne war ungewohnt, aber auch irgendwie mal wieder eine Erfahrung wert. Damals, als ich noch keine Pumpe hatte, habe ich mich überall dort gespritzt wo ich gerade sass und stand. Diesmal hatte ich allerdings irgendwie ein komisches Gefühl dabei. Ich habe es zwar dennoch getan, aber irgendwie hatte man doch das Gefühl mehr mit seinem Diabetes im Mittelpunkt zu stehen, als mit der Pumpe, die ich diskret bedienen kann.

An dieser Stelle auch noch einmal Danke an die vielen Tipps und Hilfsangebote die ich über unsere Facebook Seite erhalten habe. <3

Der “Thomas Fuchsberger Preis” ging in diesem Jahr an Oliver Ebert, Rechtsanwalt und selbst Typ-1 Diabetiker. Geehrt wurde sein langjähriges Engagement in Sachen Diabetes. Übergeben wurde der Preis in diesem Jahr durch die Kinder von Thomas Fuchsberger. Gewöhnlich wurde der Preis durch Fernsehlegende “Blacky” Fuchsberger übergeben, der aber vor wenigen Wochen im Alter von 87 Jahren verstarb.

Für zwei Spendenprojekte von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe wurden an diesem Abend Gelder eingesammelt. Knapp 74.000 Euro kamen zusammen, zu denen Großspander wie Lilly, Roche Diagnostics, Medtronic, Boehringer Ingelheim und Novo Nordisk einen ordentlichen Beitrag leisteten.

Foto: Nuber/diabetes-online.de

Spenden, Spender, Paten….

Hatten einen schönen Abend…

 

 

 

Save the Date – T1Day 2015 in Berlin

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Meine Güte, die Zeit vergeht mir gerade ein wenig zu schnell.
Kommt mir wie gestern vor, dass ich in in Berlin zusammen mit Fredrik den ersten T1Day moderiert habe. Und nun? Jetzt steht schon bald der nächste T1Day vor der Tür. Und ich freu mich.
Vielleicht hat der ein oder andere ja Lust vorbei zu gucken und Zeit im Januar nach Berlin zu kommen?
Der T1Day ist ein Tag speziell für Typ1 Diabetiker. Wir allen kennen diverse Diabetes Veranstlatungen, wo man sich als Typ-1 Diabetiker immer ein wenig wie ein Alien vorkommt. Das ist auf dem T1Day nicht so. Versprochen. Hier mal ein Einblick in die Vorträge für den 25.01.2015, das komplette Programm könnt ihr hier downloaden.

Vorträge T1Day 2015

• Warum habe ich Diabetes und wie kann ich ihn wieder los werden?
• Wie sieht die Interaktion Patient-Arzt im Jahr 2015 aus?
• Diabetes Typ F: Wer kümmert sich um die Angehörigen?
• Wie entstehen eigentlich die Geräte, die wir verwenden?
• Typ-1-Community – Stand der Dinge – moderiert von Bastian Hauck
• Wie viele sind wir eigentlich? – Lutz Heinemann
• Update CGM und Artificial Pancreas – Ulrike Thurm
• Was bringen Bolus-Kalkulatoren? – Sabine Carstensen
• Was machen Patienten alles mit Technik? – Marita Wernsing

Wer noch mal gucken will, wie es auf dem letzten T1Day war, der kann hier meinen Bericht dazu lesen oder bei den vielen anderen die drüber geschrieben haben:

FriederikeMein Welt steht Kopf auf dem T1Day in Berlin
Nicole: T1Day Berlin
Matthias: Ein Tag für Typ1-1 Daibetker ist zu Ende – T1Day Berlin
Tine: T1Day Resümee – Ein tag nur für uns
Sascha: T1Day in Berlin
Andreas: T1Day
Bente: T1Day in Berlin
Chris: Type-1-Day only with Diabetes
Melissa: Die Zuckerkatze beim T1Day 2014

Oh, und ein Video gibt es übrigens auch. Nämlich hier.

T1Day

 

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